Eli’s Abenteuer…

Huraa Millionaere!

von lo am Mrz.09, 2010, unter China 2010

Wir sind hier gut im Iran angekommen, die vorder Radnarbe von Lo hat die viele Kilometerlange Abfahrt und Fahrt ueber den riesigen Salzsee gehalten und auch die Grenzformalitaeten und genaue Durchsuchung haben wir gut ueberstanden! Selbst etwas Bargeld haben wir in der Tuerkei noch aufgetrieben und die TL mittlerweile in IR (Iranische Real) eingetauscht, was uns schlaghaft zu mehrfachen Millionaeren gemacht hat. :-)

Die sommerlichen Temperaturen hier im Iran kamen uns sehr gelegen und wir geniesen dass entlicheinmal Alles trocken ist. Nur muessen wir hier aus anderren Gruenden lange Hosen und Oberteile tragen… Hier in Tabriz sind wir schon den 2ten Tag und und fuehlen uns hier sehr wohl, es gibt viel zu sehen, eine sehr gute Touristeninformation und sehr viel leckeres auszuprobieren. Die Menschen sind sehr freundlich, zuvorkommend und hilfsbereit, doch nicht aufdringlich. Wir haben auch Sabiene und Thomas kennengelernt, ein sehr nettes Paar aus Deutschland, die mit ihrer Paula durch die Welt tingeln.

Doch wir koennen doch nicht zulange Rasten, sonst Rosten wir noch und unsere Raeder noch und nachdem unsere Drahtesel von dem sehr kompetenten, laegendaeren und hilfsbereiten Saeed Mohammadi wieder auf Vordermann gebracht worden sind, geht es morgen auf Richtung Esferhan.

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Das wilde Kurdistan

von lo am Mrz.04, 2010, unter China 2010

Zunaechst einmal, wenn wir die Türken ob ihrer Gastfreundschaft und Hilfsbereitschaft gelobt haben, trifft dass in ganz besonderem Masse auf die Kurden zu. Die Kurden in der Türkei leben überwiegend im östlichen Drittel und in den anderen dort angrenzenden Laendern, allein in der Tuerkei umfasst diese Volksgruppe je nach Quelle zwischen zehn und 30 Millionen Menschen und diese sind auf ihrer Abstammung sehr stolz und betonen diese gerne.

Wir haben uns also in Sirnak tatsaechlich noch etwas von dem anstrengenden Vortag erholen und unsere nassen Sachen trocknen koennen, nur konnten wir Aufgrund von wahrscheinlich Verbindungsproblemen kein Geld abheben. In der Früh ging es wieder los, überwiegend in engen Flusstaelern doch in stets atemberaubend schöner, sehr abwechslungsreicher Landschaft immer tiefer ins Kurdengebiet, Richtung Yüksekova vor der iranischer Grenze. In jedem der vielen kleinen Orte durch die wir auf unserer Fahrt kamen, wurden wir freundlich gegrüsst und auf Tee oder/und Essen eingeladen, leider konnten wir aus Zeitgründen nur eines dieser Angebote wahrnehmen. Unsere Route führte uns ganz knapp an die irakische Grenze und als das GPS anzeigte dass wir bereits 1,8km innerhalb des Irak waren wurde uns doch etwas mulmig. Doch die Strasse schwenkte zu unserer Beruhigung nach einiger Zeit wiede gen Ost-Nord-Ost. Nach einer schönen Etappe von knapp 100km bei 1000 Höhenmetern hat es bei Beginn der Daemmerung leider wieder zu Regnen begonnen, doch dank unserer Routine war das Zelt gleich aufgebaut und das essen gekocht. Am Hügel gegenüber waren die Scheinwerfer eines der Militaerpostet zu sehen von denen wir bereits tagsüber unzaehlige passiert hatten. Viele dieser Militaerstützpunkte sind an Kreuzungen oder Brücken auf der Strasse positioniert, wo wir stets unseren Pass für ca. eine halbe Stunde abgeben mussten und darüber hinaus unserer ganze Geschichte wieder und wieder erzaehlten. Wir wurden jedoch stets sehr freundlich behandelt so auch z.B. mit Tee oder Obst versorgt. Doch darüber hinaus sind auch viele Stützpunkte auf Bergen und Hügeln an strategisch wichtigen Punkten. Leider herschte stricktes Fotographierverbot, so muss euch leider die knappe Beschreibung genügen. Wir verbrachten also in einem Seitental abseits der Strasse eine ruhige Nacht. Des Morgens regenete es wieder/nochimmer, die Maennerstimmen die uns weckten kamen etwas unerwartet und noch dazu von oberhalb, von wo wir niemanden erwartet hatten, da wir uns doch abseits der Strasse waehnten. Wir stellten uns schlafend und sie waren bald vorüber… Ich machte mich daran dass Frühstück zuzubereiten, da spaziereten aufeinmal fünf schweer bewaffnete Waldlaüfer (Civilisten) an unserem Zelt vorbei, sie grüssten freundlich und wurden ein Stück weiter unten von einem Tracktor mit Anhaenger abgeholt.

Irak

Leider regnete es den ganzen Tag, abgesehen von den ca. zwei Stunden die wir oberhalb der Schneefallgrenze verbrachten, hier schneite es ;-) Doch wir kaempften uns tapfer wenn auch mürrisch voran und die immer noch wunderschöne Landschaft als auch die immer wiederkehrenden Checkposten waren uns eine willkommene Abwaechslung. Als wir jedoch eine Gruppe direkt vom Strassenrand aus, auf die gegenüberliegende Schluchseite, scharf schiesende Maennern passierten, waren wir doch etwas beunruhigt und froh heil um die naechste Kurve zu biegen. Überhaupt scheint es hier in Kurdistan durchaus üblich zu sein eine Waffe (meist Kalaschnikov oder anderre Schnellfeuergewehre) mit zu führen. Am frühen Nachmittag erreichten wir einen weiterren, grossen Militaerstutzpunkt und kamen ins Gespraech mit ein paar sehr netten, gut gebildeten Grundwehrdienern (Akademiker sechs Monate; Rest 15 Monate) die alle perfect Englisch sprachen. Wie wir schon von vielen Seiten gehoert hatten sind die Kurden (PKK) in der Türkei seit einigen Zugestaendnissen von Seiten der Regierung (Schule, TV, Parlamentssitze…) sehr ruhig und friedlich geworden. Doch scheint das nicht ganz zu stimmen, denn vorallem aus den umliegenden Regionen, soll es immer wieder Anschlaege aufs Militaer geben. Wir haetten Glück dass wir ende Februar durchführen, die Rebellen hielten zu dieser Jahreszeit Winterschlaf…



Ob des ganzen Regens und anderren Stress, hatten wir doch glatt komplett auf das Mittagessen vergessen und das macht sich bei der ganzen Radlerei rellativ schnell in einem plötzlichen Energieabfall bemerkbar. Als wir schon gegen Abend immer noch bei ströhmendem Regen, seit langem wieder ein Lokal sahen, beschlossen wir kurzer Hand dort einzukehren und zu speisen. Nach einiger Zeit der aufgrund der Verstaendigungsschwierigkeiten stockenden Uneterhaltung, als wir bereits ins ungewisse Nass aufbrechen wollten, lud uns der Wirt ein bei sich zu naechtigen. Wir hatten ein riesen Zimmer mit Ofen in dem grossen Haus in dem Metil mit seinen fünf Kindern und einer befreundeten Familie wohnt. Nach einer spannenden wenn auch mühevollen Unterhaltung mit viel Tee vielen wir in tiefen Schlaf. In der Früh überaschte uns der gastgeber noch mit einem köstlichen, kurdischen Frühstück (Eierspeise, Suppe, Gewürzkaese, Oliven, Tahin, Weisbrot und natürlich Chai). Das Wetter war heute zum Glück besser. Zu Mittag durften wir uns ein weiteres Mal von der selbstlosen, bedingungslosen Gastfreundschaft der Kurden überzeugen, denn gerade als unser Magen zu knurren begann wurden wir von vier Goldgraebern zum Mittagessen eingeladen.

4000er

Nach insgesamt drei Checkpunkten erreichten wir bereits bei Dunkelheit Yüksekova auf knapp 2000m.

Technische Probleme:

Leider haben sich für mich heute wieder ein paar technische Probleme ergeben, wir mussten hinten und vorne die Bremsbelege tauschen, ich hatte einen unerklaerlichen Platten und das Schlimmste: meine vorderre Radnarbe ist dabei ihren Geist aufzugeben…, das Kugellager knartscht. Wir hoffen dass wir sie hier, morgen öffnen und reparieren können.

Und zu allem Überdruss habe ich heute zufaellig entdeckt, dass wir im Iran, in den wir morgen fahren wollen, kein Geld abheben können… Also morgen wartet ein spannender Tag auf uns, auf ins Bett.

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Ausgelaugt

von Idefix am Feb.28, 2010, unter China 2010

Nach einer regenreichen Nacht, die zu einer vielzu hohen Luftfeuchtigkeit bei 10 grad Plus im Zelt führte, erwachten wir schweißgebadet in der dicken Nebelsuppe die im Tal schwappte. Nahezu den ganzen Tag hatten wir strömenden Regen, schon ab Mittag waren wir großteils durchnässt. Aber unser verhasster Freund der stetig aus Süden wehende unerbittlich Wind kostete uns noch viel mehr Kraft und auch Nerven, denn er wurde uns auch heute wieder zum unerbittlichen Widersacher. Nichts desto trotz überwanden wir die 615 Höhenmeter und 107km bis Cizre, das direkt an der Grenze zu Syrien liegt. Hier kamen wir erst nach Einbruch der Dunkelheit an und zu unserem Leidwesen war nur noch im billigsten Hotel ein Zimmer frei. Nicht dass wir nich gerne sparen und stets die günstigste Möglichkeit suchen, doch nach diesem strapaziösen Tag, mit all den nassen Sachen, hätten wir uns doch eine etwas bequemere und auch saubere Unterkunft gewünscht, wenn auch der Service sehr hilfsbereit war und uns half die Räder die schmale Treppe hoch zu tragen, ja sogar vorschlug sie auch noch in unser winziges Zimmer zu pferchen. Überaschender Weise wohnen in einigen Zimmern hier ganze Familien, dabei gibt es nichts ausser eisernen Bettgestellen mit fragwürdigen Matratzen und vermutlich einstmals weißem Leintuch und Kopfbezug. Zum Glück haben wir ja unsere Seiden-Inlays… :-) Morgen wollen wirs locker nehmen und nur 45km bis Sirnak fahren, hoffentlich ein gemütliches Hotel checken und uns auf die Bergetappen bis Hakkari vorbereiten. Uns wurde auch heute wieder versichert daß die Strecke an der irakischen Grenze durchs Kurdengebiet unproblematisch ist.

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Planänderung…mitten im türkischen Kurdistan…

von Idefix am Feb.27, 2010, unter China 2010

Zu allererst einmal herzlichsten Dank an Josef, Aglaia und vor allem Raimund, welccher am Freitag vor einer Woche während seiner Arbeit sofort losgerast ist, uns vom Zweirad Stadler in Deutschland ein Ersatzteil (mittleres Kettenblatt) für Lothars Rad besorgen, welches Josef dann sofort zur Post brachte und express aufgab. Nach einem ganzen Tag zittern und bangen in Diyarbakir kam es nach knapp einer Woche doch noch rechtzeitig dort an. Nun kann Lothar wieder mit voller Kraft in die Pedale steigen :-)

Nachdem wir nun eine ausführlichere Recherche durchführten welche der 3 Grenzübergänge in den Iran wohl der günstigste für uns sei, entschlossen wir uns den südlichsten zu nehmen. Der mittlere direkt im Osten von Van wäre zwar auch ideal, jedoch für Straßenverkehr für Touristen geschlossen. Es würde zwar ein Zug gehen, jedoch wollen wir uns eine Griechenland/Türkei-Reveue ersparen! Vor allem reitzt uns die Straße ganz im Süd/Osten der Türkei, welche mitten durch das Gebiet der Kurden direkt an der Grenze zu Syrien und dem Irak nach Osten führt. Vor einigen Jahren waren diese Gebiete noch gesperrt weil es immer wieder Auseinandersetzungen mit der PKK gab. Spuren davon sind noch immer deutlich zu sehen…überall Militär und immer wieder rollen gepanzerte Militarfahrzeuge an uns vorbei, auch gibt es recht häufig militärische Anlagen, wo man uns beim Vorbeifahren jedoch nur freundlich grüßt. Die 40km, welche dann direkt an der Grenze zum Irak verlaufen, soll es recht viele Militarcheckpoints haben, wo man jedoch angeblich nur der Reisepass zeigen muss und als Tourist laut den Einheimischen keine Probleme bekommen sollte. Wir werden sehen…sollten diesen Abschnitt spätestens am Dienstag erreichen. Von dort geht es dann weiter nach Hakkari, ein damals als Tourist kaum erreichbarer Ort wegen der PKK, und von dort direkt in den Iran über die Grenzorte Esendere (Türkei) und Serou (Iran). Angeblich ist dieser Grenzübergang im Winter wg. Schnee des öfteren gesperrt, wir sind optimistisch und versuchen unser Glück. Die Straße führt dort am 4.116m hohen Suppadurek Buzul im mächtigen “Cilo Daglari” – Gebirge vorbei über einige Pässe von mehr als 2.000m Höhe.

Bisherige Erfahrungen mit den Kurdigen waren überaus positiv. Sie sind ebenso hilfsbereit, freundlich, neugierig und offen wie die Türken, nur wollen sie nicht mit ihnen verglichen werden. Es ist deutlich zu spüren das hier eine gewisse Abneigung besteht und immer wieder werden wir unmissverständlich darauf hingewiesen das jemand Kurde sei und NICHT Türke :-) . Zudem versucht man uns bei jeder Gelegenheit die kurdische Sprache beizubringen :-)

Einzig zwei ungute Erlebnisse hatten wir. Das erste vor einigen Tagen als wir in einer armen, etwas heruntergekommenen Stadt “Siverek” von einer Gruppe Kindern mit faustgrossen Steinen beworfen werden, wovon einer mein Hinterrad trifft und darin zerschellt und dann heute, als ein kleiner Junge mir scheinbar bei einer steilen Bergetappe hinten anschiebt. Es regnet und ich habe den Poncho übergestreift, kann also nicht sehen was er da hinten am Rad macht. Er hat mir den kleinen Packsack mit meinem Gore-Windstopper, meinen doppellagigen Handschuhen und den Hosenbindern heruntergeschnitten. Aufgefallen ist uns das erst beim Abpacken. Die Expander, welche durch die Schlaufen des Packsacks gefädelt waren, waren alle eingehängt, nur der Sack fehlte. Das finanzielle Verlust ist ja verschmerzbar, nicht jedoch der der Handschuhe, vor allem weil es die nächsten Tage wieder über schneebedeckte Pässe gehen wird!

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Nemrut Dagi – Überstanden

von lo am Feb.22, 2010, unter China 2010

Also, geschneit hat es nicht heut Nacht, doch fast durchgehend geregnet und vorallem so stark gestürmt, daß es uns beiden ein Rätsel ist wie unser Zelt dem standhalten konnte. Auf dem Dach des Hotels war ein Windrad montiert das den berits erwähnten Fluter munter scheinen ließ und uns obendrein Tageshelligkeit bis zum Morgen bescherte. Bei ohrenbetäubendem Getöse wurde dann in aller Frühe noch eine Stärkund aus Kaffee und KusKus zubereitet, dann auf in die nassen Schuhe, gepackt, Zelt abgebaut und auf in den Kampf mit dem meterhohen Schnee, der Kälte, dem wiederspenstigen Sturm und der Steigung. Zu unserer Aufmunterung verzog sich bald der Nebel und wir konnten bereits den Gipfel und die legendären kopflosen Statuen sehen. Eli schleifte seine Packtaschen an einem Schnürchen hinter sich her und schob das Rad, ich versuchte es weiter mit der Schiebe-Zerr-Hebe-Schleif-Methode des bepackten Rades. Nach 4 Sunden fast übermenschlicher Anstrengung hatten wir die 2 Km Luftlinie überwunden. Ich hatte ob der nassen Schuhe und Socken bereits kein Gefühl mehr in den Füssen und war damit beschäftigt diese aufzuwärmen (was mir leider nur mit dem Rechten gelang), während Eli mit dem GPS unsere weitere Route plante. Denn oben am Sattel war noch immer keine Rede von einem gangbaren Weg, direkt unter dem Gipfel fegte der Sturm umso stärker und spuckte schneidende Eiskristalle, die verschlossene Schutzhütte bot nur wenig Windschatten, sodaß an verweilen oder gar gemütliches Bestaunen der Statuen, Bauwerke oder Fernsicht nicht zu denken war. Nachdem Eli die Gegend erkundet hatte machten wir uns in! der Luv-Seite einer fast senkrecht abfallenden Wächte an die 600 verbleibenden Meter bis zu der, dank dem darüber hinwegpfeifenden Wind fast schneefreien Strasse auf der Südseite des Nemrut Dagi. Dort angekommen trieben uns Gefälle, Rückenwind und mein immer noch gefühlloser Fuß Richtung Tal in bald wärmerwerdende Gefilde. Bei einem der ersten Häuser sprachen wir einen netten Herren an, der alsbald ein Fußbad organisierte und damit wohl meine große Zehe retette. Er sprach auch Deutsch, veranlasste insgeheim ein leckeres Essen für uns und stellte sich als der Besitzer des Hotel Kervansaray heraus, der uns ein Zimmer zum halben Preis anbot obwohl zu dieser Jahreszeit eigentlich geschlossen ist. Jetzt haben wir schützende Wände die uns vor dem immernoch stark pfeifenden Sturm da draussen schützen. Strom gibt es seit diesem Moment auch wieder, er ging zuvor in der ganzen Gegend nicht. Morgen geht es wieder früh los, wir wollen die Fähre über den Euphrat um 10h erwischen.

   

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Nemrut Dagi (2.150m) – Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg…oder doch nicht?

von Idefix am Feb.21, 2010, unter China 2010

Als wir gestern um 6:00 Morgens in Malatya, motiviert den “Nemrut Dagi” in nur einem Tag zu “erobern”, starteten, da wussten wir bei Gott nicht warauf wir uns mit dieser Entscheidung eingelassen hatten. Der erste Tag (gestern) war noch recht “harmlos”. Gleich nach der Stadt stieg die Straße steil an um uns von etwa900 Hm auf knapp2.000 Hm zu bringen. Die Landschaft war einzigartig schön und wir genossen die tollen Ausblicke. Aber anstatt auf einer entsprechenden Höhe zu bleiben ging es nach dem Paß wieder auf 800Hm in ein Flusstal hinunter. Am Weg ins Tal überholte uns ein Jeep der uns fragte ob er uns auf den “Nemrut Dagi” mitnehmen solle. Wir lehnten dankend ab und ernteten verständnisloses Kopfschütteln. Wenn wir gewusst hätten, was uns erwartet, wären wir vielleicht mitgefahren, wenngleich wir uns momentan auch fragen, wo denn dieser Jeep langgefahren sein mag, bis wir uns erinnerten, dass uns dieser gestern Nachmittag wieder entgegenkam und das Tal wieder verlies. Jedenfalls kämpften wir uns dann von 800 Hm wieder aufca. 1.500 Hm rauf um dann in das nächste Flusstal hinunter zuruckeln. Straße war hier gleichbedeutend mit Lehm/Steinpiste, aber momentan wären wirdafür mehr als dankbar :-) . Im Talgrund kampierten wir dann und startetenheut morgen noch immer motiviert (da wir gestern doch immerhin 85km undstolze 1.934 Hm geschafft hatten) den Gipfel des 2.150m hohen “Nemrut Dagi” bereits zu Mittag erklommen zu haben, die steile Straße aus dem wunderschönen Flusstal aufwärts. Jedoch bereits nach etwa 2h Fahrt und900Hm ein jähes Ende…Schnee so weit das Auge reichte. Dachten, das geht schon….im Tal hatte man uns 2mal gewarnt, Knietief Schnee, es gehe noch nicht…im Reiseführer steht, das die Straße oft erst ab Mai passierbar sei…wir nur”no problem…” undweiter. Nach 1h mühsamsten Schiebens erst 2 Kehren weiter…so kommen wirnie an, also die Diritissima. Wirpacken die Räder seitlich und zerren sie geradlinig den Berg hoch, eine 2km Serpentine abschneidend. Bei über 30° Steigung dürfen wir dabei auch die Lawinengefahr nichtganz außer Acht lassen. Brauchen so für 300 Hm fast 3h. Auf 2.000 Hm macht der Weg, den wir seit Stunden nur mehr mit Hilfe des GPS erahnen können einen 180° Knick nach Westen hin. Wir hoffen dass dort die Südseite Schneefrei sein wird. Falsch…es kommt noch dicker…der Weg führt in einen Bergkessel der bis oben hin voll mit Schnee ist. Für den letzten Kilometer haben wir 1,5h gebraucht. Bis zum Paß sind es noch 3,5km. Ich lege mein Rad um undlege die Packtaschen darunter. Ziehe es wie einen Schlitten im knietiefen Schnee. 5-6 Schritte dann wieder Pause. Es werden die längsten Kilometer unseres Lebens… Wir haben schon lange aufgehört den Schnee aus den Schuhkragen zufitzeln, dasWasser steht darin ohnehin schon knöcheltief. Als es schließlich auch noch zu Regnen beginnt, kommen erste Zweifel auf, ob wir es noch schaffen können. Umdrehen ist keine Option, zu weit sind wir schon in den Bergkessel vorgedrungen. Schließlich finden wir mitten im Schnee eine Quelle und tanken 10l Wasser, das spart Benzin, weil wir den Schnee nicht schmelzen müssen. Wer weiß wie lange wir noch brauchen. Nach einer Stunde Kampf im Talkessel kurz nach der Wasserquelle trauen wir unseren Augen nicht. Das “Günes Otel”, eine Unterkunft fast an der Spitze des “Nemrut Dagi” erhebt sich aus dem mittlerweile sich überall verbreiteten Nebel. Und es leuchtet ein Licht! Da ist sicher wer…von wegen, als wir völlig entkräftet dort ankommen, ist alles verschlossen und die Türen bis zur Oberkante im Schnee versunken. Auch einenoffenen”Notraum” gibt es nicht. Wir bauen also schnell bei einsetzendem Regen im Schnee unser Zelt auf und kochen unseinen riesen Topf Couscous, während es draußen regnet und stürmt. Nach etwa einer Stunde sind auch die eisigen Füße wieder warm. Jedoch müssen wir morgen wieder in die klatschnassen Schuhe…der Plan: Wasser kochen und in die Schuhe leeren, dann sind sie wenigstens warm beim anziehen, nass sind sie sowieso. Nun überlegen wir, wie wir die letzten 3,5km aus dem Talkessel raus auf die Passhöhe in annehmbarer Zeit schaffen können…die wildesten Überlegungen von PET-Flaschen unter die Reifen binden bis zu Schlitten bauen…wir werden morgen sehen wie es weitergeht. Essen haben wir noch für einige Tage, Schnee und Wasser gibt es genug, die einzige Sorge ist dasWetter. Solange es Regnet, ist es ok, da sitzt der Schnee nur noch mehr. Neuschnee wäre katastrophal oder Schneesturm und eisiger Wind. Das würde den nassen Schnee in den Rädern gefrieren lassen und es gäbe kein Fortkommen mehr. Momentan haben wir Gott sei Dank über Null und hoffen dass das die ganze Nacht und morgen auch so bleiben wird. Wir melden uns spätestens in 2 Tagen, wenn wir hier raus sind mit Bildern und neuen Berichten :-)

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Südostanatolien – Malatya – Technische Probleme

von lo am Feb.19, 2010, unter China 2010

Wir haben es nach vielen tausend verbrannten Kalorien, einigen Naechten im Zelt -bei zum Glück stets gutem Wetter-, bei vielen zu überwindenden Steigungen und nach berauschenden Hochgeschwindigkeits Abfahrten bis hier nach Malatya geschafft. Die Landschaft war sehr gebirgig und wir mussten uns über langgezogene, serpentinen reiche Strassen auf duzende Paesse hinauf kaempfen. Doch die frische Luft, etliche Rationen des selbst zubereiteten KusKus -unseres Hauptnahrungsmittels-, die lauen Temperaturen und unser eiserner Wille gaben uns die nötige Kraft. In Darende einer kleinen Stadt mit wurden wir von der lokalen Presse interviewt und aus allen Positionen abfotografiert und gefilmt. Malatya, die Hauptstadt von Suedostanatolien ist vollkommen untouristisch, doch unter Tags sehr belebt. Es ist eine Stadt inmitten von Marillenplantagen mit einer majestaetischen Moschee im Zentrum die wir von unserem Hotelzimmerfenster aus mit ihrem religiösen Treiben bestaunen konnten.

Leider beschaeftigt uns wiedereinmal ein technisches Problem; Meine Schaltkasette und Kette konnten wir dank einem Shimanohaendler in Konya, den Eli vor unserer Abfahrt auskundschaften konnte, bereits unterwegs tauschen, was nach gut 3000 Km leider erstaunlich früh notwendig war.  Doch stellte sich bei den darauffolgenden Bergetappen heraus dass auch der vordere, mittlere Zahnkranz verschlissen ist und dringend getauscht gehört. Da die neue Kette springt, konnte ich die letzten zwei Tage nur mit dem ersten und dritten Kranz fahren… Nun versuchen wir schnellst möglich Ersatz nach Diyarbakir schicken zu lassen, derweil muss ich ohne mittlern Zahnkranz  weiterradln, da dergleichen auf unserer Rute, zumindest bis zum Iran leider nicht zu bekommen ist.

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Kappadokkien

von lo am Feb.15, 2010, unter China 2010

Wir waren die letzten Tage sehr beschäftigt uns den atemberaubenden Sehenswürdigkeiten und landschaftlichen Schönheiten Kappadokkiens hinzugeben und kommen leider erst jetzt dazu uns zu melden. Ab Konya hatten wir stets gutes Wetter, mit frühlingshaften Temperaturen und verbrachten die zwei Nächte bis Göreme im Zelt, ebenso bestaunten wir des Tages stets den mächtigen Hasan Dagi und besuchten auch Türkeis größte Karavanserei. Bereits bei der Ankunft in Göreme stockte uns der Atem ob des fremdartigen, unbeschreiblichen Anblicks der termitenbauändlichen Gesteinsformationen. Den darauffolgenden Tag verbrachten wir mit einer Erkundungsfahrt der Umgegend, zur Abwächslung einmal ohne Gepäck und kamen wieder aus dem Staunen kaum heraus. Nicht nur die natürlichen, unterschiedlichsten Sandsteingebilde beeindruckten uns, sondern auch sehr, die oft mehrere tausend Jahre alten, kunstvoll in den weichen Stein gehauenen, christlichen Kirchen mit farbenprächtigen Fresken. Die zwei Nächte in Göreme, wie könnte es anders sein, verbrachten wir in einer gemütlichen Höhle. Als schönen Abschluß unseres Kappadokkienbesuches machten wir, bereits wieder voll beladen, am 13ten den obligatorischen Besuch einer Untergrund-Stadt in Kaymakli. Dieses hoch komplexe, weitverzweigte Gänge- und Raumlabyrinth hat mehrere Stockwerke und wurde erstmals von den russischen Hittitens und später in großem Stiel von den Christen zu Verteidigunszwecken angelegt und bot Raum für tausende Menschen, die mehrere Monate durchgehend dort ausharren konnten. In der Türkei sind mehr als 100 dieser Untergrund-Städte bekannt. Gestern besichtigten wir dann noch als Draufgabe ein paar weitere, in Stein gehauene Kirchen im viel weniger touristischen, doch um nichts weniger beeindruckend schönen Tal von Soganli. Seit dem kämpfen wir uns oft bergauf und fast andauernd gegen unerbittlichen Gegenwind wieder weiter gegen Osten voran.

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Konya – Central Anatolia

von lo am Feb.08, 2010, unter China 2010

Mensch stelle sich nur vor: eine Stundenlange schnurgerade, sechsspurige Stadteinfahrt, links und rechts gesaeumt von unzaehligen, in Gruppen angeordneten, gleichen, hohen, etwas trostlos wirkenden Neubauten die nicht wirklich bewohnt wirkten. Der Unikampus am Anfang dieser Strasse, immerhin mit einer Strassenbahn erreichbar, am Ende der Einfahrt die uns ca.1,5 h kostete ein belebtes und fuer eine Grosstadt charakteristisch laessiges Zentrum.

Nach den Strapazen der letzten Tage, war uns das Hotel Mevlana im Zentrum Konyas, dieser wohl weit ueber die angegebene eine Million gewachsene/wachsende Metropole eine willkommene Moeglichkeit uns zu erholen und ordnen Auch konnten wir die eine oder andere Kleinigkeit reparieren; so z.B. Elias’s Zahn bei dem sehr guten und guenstigen Muammer Gözlü von dentestetic, einen weiteren Aspekt der Ladeschaltung bei Ahmed Parlak, Notwendige Naehte an der Ausrüstung, Handwaesche, wir genossen es aber auch sehr ganz einfach ein bisschen in der Menge unter zu gehen. Zugleich haben wir auch einige der zahlreichen schoenen Bauwerke und vorallem dass religioes sehr bedeutende Mevlana Museum mit dem Grabmal, des Vaters der Derwische, besucht, wo wir leider nicht Fotografieren durften.

Ab Morgen geht es wieder weiter, wir freuen uns schon sehr auf Kappadokien und hoffen auf gutes Wetter.

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West-Anatolien – Türkische Gastfreundschaft

von lo am Feb.07, 2010, unter China 2010

Doch nicht nur eine Spazierfahrt bei Sonnenschein!

Erlebnisreiche/Anstrengende Tage liegen hinter uns, tut uns Leid dass wir uns jetzt erst melden koennen!

 
Wie geplant sind wir von Istanbul mit der Faehre nach Yalova; dort haben wir dann um die gesparten Km wieder einzuarbeiten eine Rundfahrt an der Maramaraküste über Armutlu gemacht. Promt wurdenwir mit idyllischer Landschaft, verträumten Dörfchen und tollem fast sommerlichen Wetter belohnt. Dann ging es weiter nach Bursa wo wir noch einchecken konnten bevor es zu regnen begann. In Bursa, einer modernen Grosstadt die einst ottomanische Hauptstadt war, drehten wir dann zu Fuß eine grosse Runde und  uns gutgehen.
Am darauffolgenden Tag ging es dann bereits an den Auf”radl” in die anatolische Hochebene, anfangs mit Sonnenschein und Temperaturen bis zu 18 C. Wir glaubten schon dass wir den Winter nun einmal mehr, aber jetzt so richtig hinter uns gelassen hatten.  

 

Doch je hoeher wir kamen, umso kuehler wurde es und gegen Abend hatten wir bereits staerkerwerdenden, kaltenRegen der uns wieder in die  Realitaet des fast vergessenen Winters zurückholte. Es regnete die ganze Nacht und am Morgen hatten wir bereits Schneeregen, da half kein Warten oder Fluchen, wir mussten in die feucht-klammen Kleider und raus in die kalte Naesse. So ging es dann auf der matschigen Strasse los abwechselnd bergauf und bergab.
Doch damit nicht genug, gerade nach einer kurzen Rast vor einer langgezogenen Steigung die ich, Lo (da ich dank meiner hoeheren Muskelkraft) wie so oft etwas flotter wie Elias nahm, erwischte dieser einen Nagel und hatte prompt einen Platten trotz der eigentlich pannensicheren Maentel. Als ich dann am Ende der Steigung bei meinem 2ten Tee, den mir der Tankwart in seinem Kaemmerlein bei einer dieser, ob der Sprachschwierigkeiten wortkargen Unterhaltungen aufwartete ungewöhnlich lange wartete, beschloss ich besorgt um zudrehen und bei dem immer noch strömenden Regen langsam-suchend Berganzufahren. Elias entdeckte ich dann ganz unten gemütlich speisend in der Ortschaft die ca. 200m nach unserem Rastplatz lag. Er hatte sein Rad bis dorthin gezerrt und wurde dort gleich liebevoll umsorgt. Mitgenommen hatte ihn leider niemand und auch keine der Nachrichten die er mir von vorbeifahrenden Kraftfahrzeug Lenkern (die was grüssendes Hupen betrifft immer übereifrig sind) übermitteln lies wurde mir weitergegeben.
Doch der Patschen war mit dem Pickzeug(welches nun Elias transportiert…) schnell repariert und es ging wieder bei Gegenwind und eisigem Regen bergauf. Als es bereits stockfinster war, wir bereits durch und durch nass und unser Ziel, die naechste grössere Ortschaft immer noch 30 Km entfernt war, begannen wir uns schon mit dem Gedanken anzufreunden die Nacht wiederwillen im bereits nassen Zelt verbringen zu muessen. Auch wenn wir uns einredeten, dass schaffen wir noch, nur nicht lockerlassen und stehenbleiben. Dann ein Minivan der erst stoppte und dann neben uns
herfuhr…; ein netter junger Türke der uns bald als Fatih bekannt wurde musste uns geradezu überreden uns helfen zu dürfen. Wir luden die Raeder ein und fuhren die lange, für uns dann offensichtlich unschaffbare Strecke bis zu ihm nach Hause mit. Er lud uns ein bei ihm zu wohnen, wir wurden Freunde und sind dann mit ihm und seinem ebenfalls sehr netten Mitbewohner der uns sogar sein Zimmer überlies noch ins türkische thermal Hamam (Bad) wo wir unsere verfrohrenen Gebeine in der Sauna wieder durchwaermen konnten.

  

(c) by Lo

Kütahya und die Hilfe von Hasan…

Als wir dann nach einem kurzen, jedoch trotzdem anstrengenden Tag (weil nasse Kleider und erschöpft vom Bergabendteuer der letzten Tage) in Kütahya schon gegen Mittag ankamen, wurden wir bereits im Zentrum von Hasan empfangen. Ihn musste so eine Art “Engel” geschickt haben, denn er zeigte uns sogleich ein sehr günstiges Hotel mitten am Hauptplatz mit Aussicht auf diesen. Nach einer ausgiebigen heißen Dusche holte uns Hasan am frühen Nachmittag wieder ab und brachte uns in ein Elektronik-Bastler-Shop, wo wir mit Hilfe weiterer Spezialistenunsere Ladeelektronik wieder vollständig reparieren konnten! Vielen Dank an dieser Stelle auch nochmal an:

Cemalettin Sarlik, Bisikletci Cemali, Kurtulus Cad. Havuscu Cikmazi No.12, Afyon

Er kann einfach alles reparieren ;-) . Und weil wir gleich dabei waren, haben wir auch gleich einen Schalter in das Dynamokabel eingebaut, damit ich währen dem Fahren bequem den Lader ein- und ausschalten kann :-)

 Danach fuhren wir mit Hasanmit dem Taxi auf die Burg, von wo aus man einen fantastischen Ausblick auf die Stadt hatte und spaziertenden restlichen Nachmittag durch die Stadt.

 

Dabei besuchten wir unter anderem 2 Moscheen, wobei wir bei einer der beiden während einer Predigt des Imam(Priester) anwesend sein durften. Es war irgendwie magisch und fesselnd. Die Muslime beten sehr intensiv! Es war für uns ein tolles Erlebnis, vor allem auch, weil am Ende der Predigt eine große Wärme und Herzlichkeit der Anwesenden ausging. Es schien als würden sie sich über unsere Anwesenheit gefreut haben und gaben uns durch die herzliche Verabschiedung auch das Gefühl irgendwie “zusammenzugehören”…

(c) by Idefix

Wir werden interviewed und gefilmt :-)

Ein weiteres tolles Erlebnis hattenwir am übernächsten Tag nach Kütahya. Wir beschlossen spontan, in der kleinen Stadt Afyondieangeblich so tolle Burg bei dessen Anblick einem der Atem stockt, zu besichtigen.  Wir fahren also direkt ins Zentrum und werden prompt von einem “Reporter” aufgehalten, der meinte, er hätte gehört, wir seinen mit dem Rad in der Türkei unterwegs. Er bat um ein Interview und wir willigtenein. Minuten später war auch schon ein 2-köpfiges Kamerateam zur Stelle.

Unsere Bedingung war, dass wir zusammen die Burg “beklettern” und sie uns dabei begleiten, fotografieren und filmen dürfen. Es war irgendwie lustig und auch ungewohnt…

Nach der Burgbesichtigung zeigten sie uns noch ein kleines Fahrradgeschäft, in dem wir Lothars Hinterbauständer repariert bekamen. Natürlich alles umsonst und in perfekter türkischer Qualität! Statt Alu-Schrott reinen Baustahl, unverwüstlich. Wenn etwas den Rest dieser Tour überleben wird, dann Lothars neuer “Vollstahlständer” :-) . Der Ladenbesitzer zeigte uns ganz stolz ein Foto eines Franzosen, der während einer Weltumradelungbei ihm “hängengeblieben” war und meinte, wenn wir sonst noch irgendwelche Probleme hätten, er könne uns bei Allem helfen :-) . Wir erkärtenihm noch mein Problem mit dem Freilauf, der seit 2 Tagen nicht mehr richtig “einhackte” und oft leer durchdrehte. Er meinte ebenfalls, was ich bereits vermutete, dass dieser durch die tiefen Temperautren einfach eingeeistsei. Tatsächlich funktioniert dieser mittlerweile wieder einwandfrei, dank der letzten 2 “über Null Grad Tage” :-)

(c) by Idefix

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Wer suchet der findet :-)